Hagenburg, 10.01.2009 LKW-Arbeitsbühnen bei den Platformers' Days Wertvolle Informationen für Investitionswillige Als die Bundesregierung vor etwas mehr als zehn Jahren die europäische Vorgabe zum harmonisierten EU- Führerschein umsetzte, war die gute Absicht klar: Mehr Sicherheit im Strassenverkehr. Eine Änderung für Fahranfänger ist, dass diese mit einem normalen PKW-Führerschein nur noch ans Steuer von Fahrzeugen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von maximal 3.5 t dürfen. Über die Auswirkung auf das deutsche Handwerk und das Baugewerbe hatten sich die Abgeordneten wahrscheinlich keine Gedanken gemacht: Wenn heutzutage ein Geselle, der noch keine 30 Jahre alt ist, mal eben mit einem 6-Tonner zur Baustelle fahren soll, so kommt unter Umständen das böse Erwachen. Hat der Geselle nicht zufällig einen LKW-Führerschein, so bleibt es dem Chef vorbehalten, einen anderen Fahrer zu finden oder selber zu fahren. Auf jeden Fall ist ein Umdenken gefragt. Die Hersteller von LKW-Arbeitsbühnen haben sich schon frühzeitig auf diese Situation eingestellt. Kunden- und marktgerecht werden heute Aufbauvarianten angeboten, die an die neuen Begebenheiten angepasst sind. Wurden auf Fahrgestelle mit 7.5 t noch bis Mitte der 90er Jahre Arbeitsbühnen mit maximal 25 Metern Arbeitshöhe aufgebaut, so werden diese Arbeitshöhen heute mit Trägerfahrzeuge von 3.5 t erreicht. Welche Höhen in dieser Gewichtsklasse zukünftig möglich sein werden, bleibt abzuwarten. Über den momentanen Stand der Entwicklung bei Arbeitsbühnen können sich Interessierte Ende August bei den Platformers‘ Days informieren. Die Fachmesse, die umfassend zu mobiler Hebetechnik und mobiler Höhenzugangstechnik informiert, findet jedes Jahr im hessischen Hohenroda statt. Vor Redaktionsschluss konnten die Veranstalter der Platformers‘ Days schon die Teilnahme von zwei der wichtigsten Hersteller von LKW-Arbeitsbühnen, Ruthmann und Bronto Skylift, vermelden. Ruthmann, renommierter Hersteller aus dem westfälischen Gescher, hat sich schon vor einigen Jahren auf die Regeln zum neuen Führerschein eingestellt und mit dem TB 220 (22 Meter Arbeitshöhe/3.5 t) nicht nur ein gewichtsoptimiertes Fahrzeug im Programm, sondern auch ein technisch ausgereiftes Konzept, welches in dieser Gewichtsklasse fast nicht zu toppen ist. Doch auch andere Hersteller werden in Hohenroda Arbeitsbühnen auf LKW-Fahrgestellen präsentieren. So erwarten die Veranstalter neben möglichen neuen Ausstellern auch die Firmen ESDA (D), Hako (D), Airo (IT), Omme (DK), Custers (NL), CTE (IT; vertreten durch den Händler Hematec), GSR (IT; Rothlehner), CMC (IT; Kunze), Oil & Steel (IT; Powerlift), Lionlift (IT; Lift-4-U) und Cela (IT; Weiland), die bereits im Vorjahr LKW-Arbeitsbühnen präsentiert haben. Wer sich also mit dem Gedanken trägt, in eine auf LKW aufgebaute Arbeitsbühne zu investieren, sollte am 28. und 29. August 2009 unbedingt nach Hohenroda fahren, um dort die ausgestellten Modelle eingehend zu testen und miteinander zu vergleichen. Auch wer sich für andere Arten von Arbeitsbühnen interessiert, für den ist ein Besuch der Platformers‘ Days hilfreich und ratsam. Zu den in Hohenroda gezeigten Geräten zählen unter anderem auch Anhängerarbeitsbühnen, Raupenarbeitsbühnen, Scherenarbeitsbühnen, Gelenkteleskop- und Teleskoparbeitsbühnen und weitere mobile Möglichkeiten des Höhenzugangs. Pressekontakt: Vertikal EVENTS Oliwer Sven Dahms Tel. +49 5033 981742 Fax +49 5033 981743 E-Mail osd@liftscout.de